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Juni 2012

Das Beet sieht im Juni besonders schön aus, weil das Getreide bereits ausgereift ist und alle anderen Pflanzen in voller Blüte stehen. Für alle, die in diesem Monat nicht den Weg zu uns finden können, gibt es hier ein paar Eindrücke.

 

Phacelie / Phacelia / Bienenfreund     

Die Phacelia wird auch Bienenfreund genannt, weil sich auf ihr besonders viele fleißige Nektarsammler tummeln. Daneben hat sie für die Landwirte eine wichtige Bedeutung als Zwischenfrucht. Mit ihren Wurzeln lockert sie den Boden auf und bringt Stickstoff in die Erde ein.

Wildtomaten produzieren keine leuchtend roten Früchte. Dafür können sie mit ihren inneren Werten aufwarten: eine gute Trockenheits- und Salztoleranz, gepaart mit Resistenzen gegen Braunfäule und andere Krankheiten. Wenn das keine überzeugenden Argumente sind, sich die Pflanzen ein wenig genauer anzuschauen.

  Wildtomaten

Wildkartoffel - Solanum bulbocastanum

  Auch die Kartoffel hat wilde Verwandtschaft im Beet. Solanum bulbocastanum, so der fachsprachliche Name der Wildkartoffel aus Südamerika, erinnert äußerlich kaum an heutige Kartoffelpflanzen. In ihr stecken aber Gene, die sie resistent gegen den Erreger der Kraut- und Knollenfäule und dadurch äußerst interessant für Züchter machen.
Weizen liegt auf Platz drei der Rangliste, der am häufigsten angebauten Getreide. Mehr Ackerfläche beanspruchen bloß noch Mais und Reis. Links im Bild sieht man das Einkorn, etwas dunkelgrüner daneben das Zweikorn. Beides sind Vorfahren des Weizens und wurden vor etwa 11 000 Jahren in Vorderasien kultiviert. Die restliche Evolutionsreihe kann man bei einem Besuch ins Beet bestaunen.   Weizenreihe
Tabak - Petit havanna   Der Tabak Petit havana ist ein beliebtes Forschungsobjekt wenn es um Plastidentransformation geht. Nebenbei sehen seine rosa Blüten auch einfach sehr schön aus.