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Juni 2014

Bei "Komm ins Beet" stehen die meisten Pflanzen jetzt in voller Blüte. Hier gibt es einige Eindrücke dazu, was einem bei der Führung blüht.

 

                                                                             

                                                                                      Noch vor einem Monat waren die Stiefmütterchen der einzige Farbtupfer auf unserem Feld.

Mittlerweile blühen aber viele Pflanzen, sodass der Rundgang über die Freifläche nun deutlich farbenfroher ist als noch zu Beginn der Saison.

Der lehrreiche Spaziergang lässt sich also zur Zeit mit dem Bestaunen einer herrlichen Blütenvielfalt verbinden.

 

Dabei kann man zum Beispiel entdecken, dass sich die verschiedenen Kartoffelsorten nicht nur in Form, Farbe  und Geschmack ihrer Knollen unterscheiden, sondern auch in der Farbe ihrer Blüten. Der Vergleich mit den Wildkartoffeln zeigt, dass sich diese auch in ihren Blüten von den Kulturkartoffeln unterscheiden. Wer mit dem Mauszeiger über die einzelnen Bilder geht, erfährt um welche Kartoffeln es sich jeweils handelt.

 

Blauer Schwede

       

Desiree

Laura

 

La Ratte

Salome

 

Wildkartoffel

Um die Mendel'schen Regeln zu erklären, benutzen wir unter anderem Wunderblumen als Anschauungsobjekte. Diese Pflanzen tragen den Beinamen „Vieruhrblumen“. Bei uns im Beet kann man beobachten, von welcher Eigenschaft dieser Name abgeleitet wurde. Tagsüber sind die Blüten geschlossen, sie öffnen sich erst am späten Nachmittag oder frühen Abend. Mit ihrem Duft locken sie dann Nachtfalter an, die bei der Fortpflanzung der Pflanze helfen, indem sie die Pollen auf andere Pflanzen tragen.

weiße Wunderblume - am Tag

 

weiße Wunderblume - am Abend

rosa Wunderblume - am Tag

 

rosa Wunderblume - am Abend

Bei Tabak denken die meisten Besucher zu erst an Zigaretten und tatsächlich wird der "Petit havana" auch zu deren Herstellung verwendet. Daneben gibt es aber auch noch andere Arten, die auch als Ziergewächse angepflanzt werden. In unserem Institut werden Tabakpflanzen für die Chloroplasten-Transformation genutzt und dienen als Forschungsobjekt für die Untersuchung von Genomtransfers.

Petit havana

 

Ziertabak

Auch von den Heilpflanzen blühen jetzt die meisten. Deren Blüten sehen nicht nur schön aus, sie können zum Teil auch zur Linderung verschiedener Krankheitssymptome genutzt werden. Eine Salbe oder Tinktur aus Blüten  der Ringelblume wirkt zum Beispiel schwellungslindernd. Aus Baldrianblüten kann man einen Tee kochen, der eine beruhigende Wirkung hat. Ein anderer Tee, den wahrscheinlich jeder schon getrunken hat, ist der Kamillentee. Auch er wird aus den Blüten der Pflanze gewonnen. Warum Mutterkraut umgangssprachlich auch "Falsche Kamille" heißt, erkennt man, wenn man die Blüten beider Pflanzen vergleicht.

Ringelblume

 

Baldrian

Kamille

 

Mutterkraut

Wer jetzt Lust bekommen hat, diese Pflanzen in natura zu betrachten und dabei auch noch etwas über Pflanzenzüchtung und Gentechnik sowie nachwachsende Rohstoffe und die Forschung unseres Instituts zu erfahren, ist herzlich zu einer "Komm ins Beet" Führung eingeladen. Mehr Informationen dazu auf unserer Startseite.