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Der innere Kampf der Nachtkerze

Chloroplasten von Mutter und Vater veranstalten ein evolutionäres Wettrüsten
Der innere Kampf der Nachtkerze

Chloroplasten-Forschung an der Nachtkerze im Sommergewächshaus am MPI-MP.

Bereits Gregor Mendel, einem Augustinermönch im 19. Jahrhundert, war klar, jeweils die Hälfte des Erbguts eines Nachkommens stammt von Mutter und Vater. Allerdings trifft dies nur auf das Genom im Zellkern zu. Auch Organellen, wie Mitochondrien und Chloroplasten besitzen ein kleines Erbgut, welches allerdings ausschließlich von der Mutter weitergegeben wird. Zumindest in den meisten Fällen. Aber werden die Organellen über die Eizelle der Mutter und auch über den Pollen des Vaters an die  Nachkommen weitergegeben, kommt es häufig zu Konkurrenzproblemen zwischen den von Vater und Mutter stammenden Organellen. Die Mechanismen dahinter waren bisher aber kaum verstanden.
Ein Team von Wissenschaftlern um Stephan Greiner vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP) in Potsdam hat nun überraschenderweise herausgefunden, dass die Vererbung des Chloroplasten-Genoms über den Fettsäure-Stoffwechsel reguliert wird. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.

Eine ausführliche Forschungsmeldung ist in der Rubrik "Aus unserer Forschung" zu finden.

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Der Treffpunkt für die Komm ins Beet-Veranstaltungen ist das Zentralgebäu­de der drei Max-Planck-Institute im Wissenschaftspark Golm. Hier eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung.

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